Advent und Adventskalender: Ideen für Kindergarten und Kindertagesstätte schaffen
Gedichte am Finger zum Advent:
Die fünf kleinen Zwerge aus dem Wichtelwald
traben vorbei und bleiben bei dir stehen.
Die fünf kleinen Zwerge können überhaupt nicht in Ruhe laufen,
sie sind jetzt vor Weihnachten sehr beschäftigt.
Der erste sägt die Tiere
für Michaels neues Haus.
Der Zweite ist Puppenschneider,
Er näht neue Kleider für die Puppen.
Der Dritte ist Malen und Feinschleifen,
die Puppen sollten fertig sein.
Der Vierte backt Weihnachtskuchen
und kann es nur kaputt versuchen.
Und der Fünfte muss auch sehr fleißig sein.
Er verpackt alle Geschenke sehr sorgfältig Ordentlich.
(alle Hände weg)
Wo sind die fünf Zwerge jetzt?
Ich hoffe, ihr habt alle eure Wunschzettel aufgeschrieben
„Advent Lights“
- Josef Albert Stöckl
Sobald die erste Flamme
die Dunkelheit durchbricht
, beginnt die Sehnsucht
nach Geborgenheit und Licht wächst in uns.
Zwei Kerzen auf dem Adventskranz:
Ein Glücksgefühl erwacht, oh,
es wird noch lange vergehen
bis zur Heiligen Nacht.
Drei Kerzen auf dem Adventskranz:
Viele Blicke gehen zu Herzen
erinnert sich sehnsüchtig an die Vergangenheit
im Kerzenschein.
Vier Kerzen im Adventskranz:
Herzen leuchten weit
Kinderaugen leuchten
Hochzeit vor Weihnachten.
Vor Weihnachten
Lasst uns eine kleine Kerze anzünden,
wir sagen zum Weihnachtsmann:
„Lieber alter Mann, es ist höchste Zeit!
In vier Wochen ist es soweit!“
Lasst uns zwei kleine Kerzen anzünden,
wir erinnern den Weihnachtsmann:
„Verpackt die Geschenke.“ Jetzt!
Alles muss bald fertig sein!“
Lasst uns drei Lichter anzünden,
Der Weihnachtsmann hat es eilig,
er füllt die Tüte bis zum Rand,
Es fängt an zu schimmeln.
Lasst uns vier Lichter anzünden,
Der Weihnachtsmann lächelt glücklich,
er hat alles bereit
es ist Zeit für ein schönes Weihnachten.
Adventslied
In dem Kranz
, den wir zusammengerollt haben, ist immer etwas mehr Licht
, damit er in den dunklen Stunden so viel glänzt
.
Zwei, drei und dann vier!
Was für ein Kreis um den Kranz glüht,
und so leuchten wir,
und so strahlt der Raum.
Und so erleuchtet er die Welt
Langsam geht es auf Weihnachten zu.
Und wer es in den Händen hält
weiß um den Segen!
GEDICHTE ZUM ADVENT
Advent, Advent,
ein kleines Licht brennt!
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Jesuskind vor der Tür!
Adventskranz: Adventsgeschichte
Es war Winter.
Irgendwo in einem kleinen Dorf in Russland lebte einst ein kleiner Junge. Er lebte allein, weil seine Eltern starben. Das Geld, das er als Bettler verdiente, reichte kaum für ein Stück Brot und eine warme Suppe. Er lebte in einer kleinen Holzhütte im Wald. Er hatte nur ein Bett zum Schlafen, einen Ofen zum Wärmen und etwas Besonderes, das er sich nur in der Adventszeit leisten konnte: einen wunderschönen grünen Adventskranz mit roten Kerzen.
Jeden Abend, wenn er aus dem Dorf zurückkam, zündete er Kerzen an. Als der Junge eines Nachts vergaß, die Kerzen zu löschen, wachte er auf. Waren irgendwelche seltsamen Stimmen zu hören? Er hörte aufmerksamer zu und bemerkte brennende Kerzen. Er stand auf, lief zum Kranz und hörte, wie die Kerzen miteinander redeten.
Er spitzte seine Ohren und hörte, wie die erste Kerze seufzte und sagte: „Mein Name ist Frieden. Mein Licht scheint, aber die Menschen haben keinen Frieden, sie wollen mich nicht. Sein Licht wurde immer kleiner, bis es ganz erlosch. Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Mein Name ist Glaube.“ Aber ich bin entbehrlich.
Wegen mir glauben die Leute nicht mehr und führen keine Kriege mehr. Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze ging aus. Die dritte Kerze sprach nun leise und traurig. „Mein Name ist Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Leute stoßen mich beiseite. Sie sehen nur sich selbst, nicht andere, die sie lieben sollten.
Und mit einem Flackern ging auch dieses Licht aus. Mein Name ist Hope.? Das Kind zündete diese Kerze mit einem Streichholz an und zündete die anderen wieder an. Und der Junge wusste, dass das Leben weitergeht, solange es Hoffnung gibt.
Von Marc Manser, 2Sd