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Aktueller strompreis pro kwh

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Strompreise in Europa - Das sind die Stromkosten in der EU

von Dr. Jörg Heidjann

Die Strompreise für Haushalte in Europa haben sich im letzten Jahrzehnt deutlich verändert - geprägt vonpolitischen Entscheidungen, Marktmechanismen und externen Schocks.

Obwohl die Strompreise in Europa seit langem stetig steigen, hat sich diese Entwicklung in einigen Ländern nach dem Krieg in der Ukraine besonders stark beschleunigt. Obwohl sie mittlerweile in den meisten Regionen langsam sinken, sind die Preisunterschiede innerhalb der EU immer noch enorm.

Strompreise in Europa im Jahr 2025

Die Strompreise für Haushalte in Europa sind im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr spürbar gestiegen.

Die aktuelle Einschätzung zeigt, dass viele Länder deutlich höhere Tarife haben als im Jahr 2024. Obwohl einzelne Länder von sinkenden Preisen profitieren, bleibt in weiten Teilen Europas ein klarer Aufwärtstrend bestehen.

Fakten:

  • Mit 38 Cent pro Kilowattstundeist Deutschland im Jahr 2025 das teuerste Stromerzeugerland Europas.

    Laut Eurostat lag der Preis im vergangenen Jahr bei 28,06 Cent/kWh. Damit werden die Strompreise in Deutschland im Jahresverlauf um mehr als35 Prozent steigen und deutlich über demEU-27-Durchschnitt von 29 Cent/kWh liegen.

  • Belgien (36 Cent) undDänemark (35 Cent) werden im Jahr 2025 ebenfalls zu den teuersten Ländern Europas gehören und ähnlich stark steigen.

    Spitzen.

  • Die niedrigsten Strompreise gibt es nach wie vor in Osteuropa. An der Spitze bleibt Ungarn mit 10 Cent/kWh, gefolgt von Malta und Bulgarien. Obwohl viele dieser Länder im Vergleich zu 2024 moderate Steigerungen verzeichnen konnten, bleibt der Abstand zu Westeuropa enorm.

  • Der durchschnittliche Strompreis in der EU-27 steigt von 21,87 Cent/kWh (2024) auf 29 Cent/kWh (2025) - ein Anstieg von rund 32 Prozent.

    Der europäische Markt bekommt damit die Folgen höherer Netzentgelte und fallender Regierungen zu spüren Erleichterungen und angespannte Energiemärkte.

Länder mit den höchsten und niedrigsten Strompreisen in Europa im ersten Halbjahr 2025

Land
teuerstesStrompreise Haushalte (€/kWh)günstigstesLandHaushalte mit Energiepreisen Strom (€/kWh)
1.Deutschland0,381.Ungarn0,10
2.Belgien0,362.Malta0,12
3.Dänemark0,353.Bulgarien0,13

Unsere Infografik „Strompreise in Europa 2025“ macht die wesentlichen Unterschiede zwischen einzelnen EU-Ländern deutlich und verdeutlicht auch die regionalen Unterschiede zwischen West- und Osteuropa.

Insgesamt zeigt die Grafik eine klare Hochpreiszone in Nord- und Westeuropa und eine Niedrigpreiszone in Osteuropa, wobei die wichtigsten Einflussfaktoren die Steuerbelastung, die staatliche Preisregulierung und der Energiemix sind.

Strompreise in Europa 2025

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Strompreise in Europa im ersten Halbjahr 2024

Die Tabelle zeigt die durchschnittlichen Preise für Haushalte in Europa nach Verbrauch zwischen 2.500 und 5.000 kWh im ersten Halbjahr 2024.

Die Daten verdeutlichen erhebliche Preisunterschiede zwischen den Ländern, wobei West- und Nordeuropa typischerweise höhere Kosten haben als Ost- und Südosteuropa.

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LänderStrompreis in Euro pro Person kWh
Irland0,3856
Luxemburg0,3024
Österreich0,2946
Niederlande0,2899
Liechtenste w0,2811
Deutschland0,2806
Tschechische Republik0,2574< /td>
Italien0,2451
Belgien0,2405
Eurozone (19 Länder)0,2378
Lettland0,2261
Europäische Union (27 Länder)0,2187
Frankreich0,2187
Zypern0,2106
Litauen 0,1914
Dänemark0,1883
Spanien0,1841
Griechenland0,1827
Portugal0,1823
Estland0,1769
Finnland0.1763
Langsam Enia0,1684
Norwegen0,1579
Schweden0,1571
Rumänien 0,1392
Moldawien0,1359
Island0,1345
Slowakei0,125
Malta0,1181
Kroatien0,1167
Polen0,1065
B Bulgarien0,0989
Norden Mazedonien0,0943
Albanien0,0929
Montenegro0,0894
Ungarn0,0861
Serbien0,0783
Bosnien und Herzegowina0,0724
Kosovo (UNSC 1244/99)0,065
Georgien0,0602
Türkei0,0434

Tabelle: Strompreise in Europa, Daten: Eurostat, Werte für das erste Quartal 2024

Höchste Strompreise: Spitzenreiter und Durchschnitt in der EU

  • Irland führt die Liste mit 38,56 Cent/kWh an, gefolgt von Luxemburg (30,24 Cent) undÖsterreich (29,46 Cent).

    .

  • Deutschland liegt mit 28,06 Cent/kWh auf Platz 6, knapp überdem Durchschnitt der Eurozone (23,78 Cent)..

  • Der EU-27-Durchschnittliegt bei21,87 Cent/kWh, Länder wie Frankreich entsprechen dem genau auf diesen Wert.

Günstigste Strompreise: Osteuropa dominiert

  • Am unteren Ende der Skala liegen vor allem osteuropäische Länder und der Balkan:

    • Ungarn (8,61 Cent)

    • Serbien (7,83 Cent) Cent)

    • Bosnien und Herzegowina (7,24 Cent)

    • Kosovo (6,50 Cent)

Regionale Unterschiede und Besonderheiten

  • Skandinavien: trotz der hohen Kosten von leben,Norwegen (15,79 Cent) und Schweden (15,71 Cent) dank günstiger Wasser- und Atomkraft im Mittelfeld.

  • Südeuropa: Länder wie Spanien (18,41 Cent) und Portugal (18,23 Cent) profitieren von erneuerbaren Energien und liegen leicht unter dem Durchschnitt EU.

  • Osteuropa: Polen (10,65 Cent) und Bulgarien (9,89 Cent) bieten besonders niedrige Preise, was auf geringere Netzentgelte und staatliche Eingriffe hinweist.

Fazit

Die Stromkosten für Haushalte in Europa variieren um mehr als das Sechsfache - von über 38 Cent/kWh in Irland in mehreren Balkanländern auf weniger als 10 Cent.

Analyse der Strompreisentwicklung in Europa (2015-2024)

Diese Analyse basiert auf offiziellen EU-Daten und stellt Preistrends in 28 europäischen Ländern für den Zeitraum 2015 bis 2024 dar. Im Gegensatz zu den oben genannten Preisdaten bezieht sich diese Analyse auf Preisdaten bei geringerem Verbrauch bis 2000 kWh und ist daher kein 1:1-Vergleich.

Langfristige Entwicklung: Steigende Kosten aufgrund regionaler Unterschiede

Der Durchschnittspreis in Europa stieg von 22,6 Cent/kWh (2015) auf 28,9 Cent/kWh (2024) - ein Anstieg von 27,8 %. Allerdings war die Entwicklung nicht linear:

2014-2019: kontinuierliches Wachstum

  • Hauptfaktor:

    • höhere Netzentgelte und Umlagen für Ökostrom (z.

      B. EEG in Deutschland).

    • Steigerung der CO₂-Preise im Handel mit Emissionszertifikaten in der EU (von ~5 EUR/Tonne im Jahr 2017 auf ~80 EURO im Jahr 2024).

    • Sinkende Preise für Kohle und Kernenergie zugunsten teurerer erneuerbarer Energiequellen.

  • Durchschnittliches Wachstum: 3-5 % pro Jahr in den meisten Fällen Länder.

2020-2024: Von der Pandemie zur Energiekrise

  • 2020-2021: Leichter Rückgang aufgrund geringerer Nachfrage (COVID-19), dann Erholung.

  • 2022: Starke Preisspitzennach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine:

    • Gaspreis Schock (+400 %) traf gasabhängige Länder (Deutschland: bis zu ~45 Cent/kWh; Italien +70 % im Jahresverlauf).

    • Staatliche Eingriffe: Preisobergrenzen (DE, FR), Mehrwertsteuersenkungen (ES).

  • 2023/24: Teilweise Entspannung durchgeringere Gaspreise und Rekordentwicklung vonWind- und Solarenergie (40 % des Stroms im EU-Mix im Jahr 2023).

Ab 2023: Entspannung, aber auf hohem Niveau

  • Preissenkungen 2023/24 dank:

    • Niedrigere Gaspreise (volle LNG-Speicherung, milderer Winter).

    • Rekordentwicklung von Wind- und Solarenergie (2023: ~40 % der im EU-Strommix).

  • Aktuelle Werte (2024):

    • Im Durchschnitt ~28,9 Cent/kWh (EU), aber immer noch große Schwankungen (Irland: 38,6 Cent; Ungarn: 8,6 Cent).

    • Deutschland: 28,06 Cent (2024) - immer noch über dem Vorkrisenniveau.

Regionale Unterschiede: Wer gewinnt, wer verliert?

Extremfälle von Preisänderungen (2015-2024)

KategorieLänder (Beispiele)Veränderung
Höchste AnstiegeNiederlande, Litauen, Estland, Tschechische Republik+70 % bis zu +99 %
Stabil moderatDänemark, Schweden, Frankreich: +10 % bis +50 % Hit
  • Niederlande: extreme Volatilität (2020: 4,9 ct → 2023: 47,5 ct).

  • Deutschland: Höhepunkt 2023 (41,2 ct), leicht rückläufig im Jahr 2024 (39,5 ct) (2023-2024)

    • Schnellste Anstiege: Irland (+50,6 %), Spanien (+33,8 %), Polen (+19,3 %).

    • Die größten Rückgänge: Rumänien (-55,1 %), Niederlande (-43,3 %), Italien (-13,4 %).

    Preisunterschied zwischen Nord und Süd, Ost und West

    • Höchste Preise im Jahr 2024:

      • DACH- und Benelux-Region (hohe Steuern/Zuschläge).

      • Irland (Gasabhängigkeit).

    • Niedrigste Preise in 2024:

      • Osteuropa/Balkan (Regierungsvorschriften, Kohle/Kernenergie).

      • Skandinavien (Wasserkraft dominiert).

    Faktoren, die die Entwicklung beeinflussen Preise

    FaktorWirkungBeispiel
    GaspreiseDirekte Auswirkung auf Strombörsenpreise2022: +400 % für Gas → Strom
    EEG/UmlagenPreiserhöhung für EndkundenDeutschland: EEG 2023 ~3 Cent/kWh
    CO₂-PreisTeurere Produktion fossiler BrennstoffeErhöhung ab ~5 €/Tonne (2017).

    ~80 € (2024)

    SubventionenBegrenzung von PreissteigerungenFrankreich: Obergrenze der Strompreise 2022

    Ausblick: Wohin geht die Reise?

    • Kurzfristig: Preise bleiben volatil (Geopolitik, Wetter).

    • Mittelfristig:

      • Abwärtstrenddurch mehr erneuerbare Energiequellen (Kostendegression Solar/Wind).

      • Risiko: Netzausbaukosten und Speicherbedarf können die Preise stabil halten.

    • Lang Begriff:

      • EU-Ziel: Dekarbonisierung bis 2050 → Strom wird günstiger, Übergangskosten bleiben aber bestehen.

    Schlussfolgerungen

    Die letzten zehn Jahre zeigen: Europas Strompreise werden politisch beeinflusst und sind krisenanfällig.

    Während erneuerbare Energien langfristige Unterstützung bieten, bleiben Steuern, Netzwerkkosten und geografische Risiken Preistreiber.

    aktueller strompreis pro kwh

    Verbraucher in Hochpreisländern (D, IR, NL) müssen sich auf anhaltend hohe Kosten einstellen - Osteuropa profitiert hingegen von der staatlichen Preisregulierung.

    Datenquellen: Eurostat, ENTSO-E, nationale Statistikämter (2014-2024).
    Hinweis: Alle Preise inflationsbereinigt, Haushaltsverbrauch 2500-5000 kWh

  • Aliexpress bestellung storniert
  • 8000 quadratmeter in hektar