Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter haben eines gemeinsam: Sie werden in Notsituationen gerufen und helfen - manchmal unter Einsatz ihres eigenen Lebens - wo sie können. Ehrenamtliche und hauptamtliche Retter erhalten dafür oft keinen Dank, teilweise erwarten sie ihn auch gar nicht.
Um sich öffentlich zu bedanken und auf ihr besonderes Engagement aufmerksam zu machen, hat der WESER-KURIER den Aktionstag „Retten. Schützen.

Helfen“ ins Leben gerufen.
Am Samstag, 9. Juli, werden von 10.00 bis 16.00 Uhr Blaulichtinstitutionen in der Innenstadt präsentiert: zwischen Roland und Schlachte. Besucher können in der Innenstadt Rettungsfahrzeuge, Hubschrauber, Wasserwerfer, Rettungsboote und vieles mehr bewundern. Der Eintritt ist frei.
„Retter sind da, wenn wir sie brauchen - ob hauptberuflich oder ehrenamtlich - sie arbeiten Seite an Seite, haben Erfahrung und Professionalität - das ist umso wichtiger, je komplexer unsere Welt wird, mit extremen Wetterbedingungen, Pandemie und Krieg in Europa“, sagt Innensenator Ulrich Mürer (SPD), Schirmherr des Aktionstages, über die Bedeutung von Rettungsdiensten für eine Stadt wie Bremen.
Es geht nicht nur um Krisen Seit einigen Jahren erschweren sie die Arbeit der Rettungsdienste und geraten zunehmend selbst ins Visier.
Nach Angaben des Statistikportals Statista wurden mehr als 500 Feuerwehren ins Visier genommen und fast 1.500 Straftaten gegen andere Retter gemeldet - und das allein im Jahr 2020. Die Bremer Feuerwehr, Polizei, Zoll, Johanniter und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind mit einem Polizeiboot vertreten. und einem Hubschrauber mit Polizeifahrzeugen der DRF Luftrettung und diversen Rettungs- und Rettungswagen ist auch für Technikinteressierte etwas dabei.
Retter sind vor Ort und geben Einblick in ihre Arbeit.
“Das Kennenlernen der ganzen Vielfalt an Organisationen ist auf jeden Fall beeindruckend, ich bin mir sicher, dass sich einige Bremerinnen und Bremer von der Freude am ehrenamtlichen Engagement anstecken lassen werden“, sagte Mürer. „Es hat noch nie einen Aktionstag gegeben, an dem Helfer in einer solchen Form versammelt waren.“ „Der WESER-KURIER möchte Menschen und Institutionen verbinden“, sagt David Koopmann, Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG.
„Die Veranstaltung soll auch Studierenden bei der Berufswahl helfen.“ Helfer sind hervorragende Vorbilder. „Die Feuerwehr beispielsweise steht ganz oben auf der Wunschliste der Kinderberufe“, sagt Ulrich Mürer.
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