Heim / Gesundheit / Antibiotika selber machen für kinder
InhaltsverzeichnisDefinitionRezept mit KnoblauchRezept mit Honig und KurkumaRezept mit Meerrettich und Kapuzinerkresse
Ein natürliches Antibiotikum ist immer ein pflanzliches Antibiotikum, mit Ausnahme von Honig.
Zu den bekanntesten gehören: Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Apfelessig, Kurkuma und Kapuzinerkresse. Sie alle haben antibiotische und antibakterielle Eigenschaften und viele von ihnen stärken unser Immunsystem dank gesunder Inhaltsstoffe wie sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen. Blasenentzündung oder Übelkeit haben keine Chance.
Natürliche Antibiotika verursachen in der Regel keine Nebenwirkungen, sondern stärken vielmehr das Immunsystem. Auch Schwangere und Kinder können pflanzliche Antibiotika einnehmen. Besonders praktisch: Wir können natürliche Antibiotika in jedem Supermarkt und Bioladen kaufen oder sogar selbst im Garten anbauen.
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Niemand bestreitet, dass Antibiotika unzählige Leben gerettet haben. Sie haben aber auch gravierende Nachteile. Von Ärzten verschriebene Antibiotika haben zahlreiche Nebenwirkungen. Sie greifen auch gesunde Zellen oder Bakterien im Körper an und töten sie. Dies gilt insbesondere für Darmbakterien wie Laktobakterien und Bifidobakterien.
Ergebnis: Pathogene Mikroorganismen haben ein freies Feld und Pilze, Viren und Fäulniskeime können sich ungehindert vermehren. Dies wiederum schwächt unser Immunsystem. Auch Antibiotika können Allergien auslösen.
Ein weiteres bekanntes und gefährliches Problem ist, dass der massive und teilweise falsche Einsatz synthetischer Antibiotika Resistenzen hervorruft.
Gefährliche Bakterien können nicht mehr abgetötet werden und können sich weiter vermehren. Heutzutage gibt es auch multiresistente Bakterien.
Neben der Stärkung unseres Immunsystems helfen pflanzliche Arzneimittel unter anderem bei:
Ein natürliches Antibiotikum kann in reiner Form verwendet werden oder man mischt verschiedene Pflanzen, ätherische Öle oder Honig zu einem besonders wirksamen Antibiotikum.
Hier finden Sie 6 Rezepte für Antibiotika, die besonders gute antimikrobielle Eigenschaften haben.
Das soll nicht nur Vampire, sondern zumindest einige der Sitznachbarn im Zug oder im Büro abschrecken. Aber jetzt, wenn Sie gesund sein wollen, müssen Sie möglicherweise eine Tracht Prügel einstecken.
Denn nicht nur als natürliches Antibiotikum hat die Scharfwurzel einiges zu bieten. Außerdem hilft es in der Regel bei Erkältungssymptomen, senkt die Blutfette und unterstützt ein gesundes Herz-Kreislauf-System.
Der Verzehr von Knoblauch ist gesundheitsfördernd, insbesondere im Hinblick auf seine bakterielle Wirkung. Eine englische Studie zeigte sogar, dass Knoblauch die Erreger einer Lungenentzündung, bei denen es sich in der Regel um Staphylokokken handelt, abtöten kann.
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Honig schmeckt nicht nur köstlich.
Als Hausmittel wirkt Manukahonig auch als starkes natürliches Antibiotikum. Auch wenn herkömmliche Antibiotika aufgrund resistenter Bakterien versagen, ist Manukahonig immer noch wirksam in der Behandlung.
Aber auch normaler Bio-Honig kann in Kombination mitKurkuma zu einem wirksamen Antibiotikum werden. Mischen Sie einfach einen Teelöffel Kurkuma mit 100 Gramm Honig, der auch „Goldenen Honig“ enthält.
erwähnte Hausmittel. Besonders bei Erkältungen ist die Einnahme dieser Mischung zweimal täglich hilfreich. Foto: © aaboikis, sommail / iStock / Thinkstock
Lesen Sie im Artikel „Gesunder Honig: Seine Inhaltsstoffe lindern viele Beschwerden“, was durch dieses vielseitige Naturheilmittel zusätzlich unterstützt wird.
Eines der stärksten natürlichen Antibiotika überhaupt besteht ebenfalls aus einer Knolle und wurde in einem alten Kochbuch gefunden.
Neben Knoblauch enthält es Lauch, Zwiebeln und Wein. Ein etwas ungewöhnliches Rezept für dieses natürliche Antibiotikum finden Sie hier: «Keimkiller: Natürliches Antibiotikum tötet resistente Bakterien»
Die Idee, Honig mit Kurkuma zu mischen, stammt aus der tibetischen Medizin und wird dort als „Goldener „Honig““ bezeichnet.
Dieses natürliche Antibiotikum ist reich an wirksamen antibakteriellen Substanzen, aktiviert den Körper und hilft bei Beschwerden aller Art Die Herstellung dieses Naturheilmittels ist ganz einfach: Für 200 ml kalt geschleuderten Honig werden 2 Teelöffel Kurkuma und etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hinzugefügt, der als zusätzlicher Aktivator gilt.
Die Mischung wird gerührt, bis eine homogene Masse entsteht.
Anwendung: Bei akuten, leichten Symptomen, wie z. B. den ersten Erkältungssymptomen, alle zwei Stunden einen halben Teelöffel der Mischung lutschen. Am zweiten Tag alle 3 Stunden. Wenn die Symptome verschwinden, nehmen Sie mehrere Tage lang dreimal täglich einen halben Teelöffel Antibiotikum ein.
Wenn Sie jedoch schwere oder anhaltende Symptome haben, konsultieren Sie Ihren Arzt, anstatt mit natürlichen Antibiotika zu experimentieren.
Wenn Sie eine luxuriöse Variante bevorzugen, die nicht so nachhaltig ist, entscheiden Sie sich für Manuka-Honig.
Zwiebeln enthalten gesunde ätherische Öle, Schwefelverbindungen und Radikalfänger, sogenannte Flavonoide.
Die Kombination mit Honig wirkt zudem antibiotisch und bekämpft schädliche Bakterien. Zusammen ergeben diese beiden Zutaten eines der besten natürlichen Antibiotika.
Zubereitung der Zwiebel-Honig-Mischung: Eine mittelgroße oder große Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Sie werden in ein Schraubglas gegeben und mit etwa 100 ml Honig übergossen.
Die Gesamtsumme sollte 6 betragen. 24 Stunden ziehen lassen. In der Zwischenzeit ein- bis zweimal umrühren und dann das sehr flüssige Ergebnis abseihen.
Dosierung: 2 – 3 mal täglich 3 Teelöffel. Honigzwiebelsaft hat übrigens auch eine cholesterin- und blutdrucksenkende Wirkung. Tipp: Eine noch stärkere Wirkung erzielen Sie, wenn Sie eine große, gehackte Knoblauchzehe und etwas frisch gepressten Zitronensaft hinzufügen.
Die in der Kapuzinerkresse enthaltenen Senföle wirken desinfizierend und wirken gut gegen Angriffe von Viren und Bakterien.
Zur Gewinnung und Zubereitung eines natürlichen Antibiotikums benötigen Sie neben etwa 100 Gramm frischen Kapuzinerkresseblättern ein etwa zwei Zentimeter großes Stück Meerrettich und einen halben Liter Schnaps, z.B. Wodka.
Um ein natürliches Antibiotikum zuzubereiten: Kresseblätter fein hacken, Meerrettich reiben, in ein Schraubglas geben und mit Alkohol übergießen.
Lassen Sie es nun einfach zwei Wochen lang an einem dunklen Ort, z.B. in der Küche, ziehen. in einen Küchenschrank geben und dann abseihen.
Dieser Extrakt kann prophylaktisch oder bei Bronchitis, grippalen Infekten, Erkältungen oder Harnwegsinfektionen eingesetzt werden. Dosierung: Maximal 30 Tropfen über den Tag verteilt. Dieses natürliche Antibiotikum mit Meerrettich und Kapuzinerkresse unterscheidet sich übrigens kaum von Angocin, das Sie in der Apotheke kaufen können.
In der asiatischen Medizin ist Ingwer seit Jahrhunderten beliebt, da die würzige Knolle entzündungshemmende, desinfizierende und antibakterielle Eigenschaften besitzt.
Wenn Sie eine Brühe auf Basis von Gemüsebrühe mit frischem Ingwer, etwas Chili, Thymian, Salbei und Knoblauch zubereiten, haben Sie eine würzige und wirksame Waffe gegen Infektionen.
Zwei bekannte Wunderwaffen gegen Viren und Keime sind Oreganoöl und Teebaumöl.
Oreganoöl kann problemlos eingenommen werden, da es sich um ein normales Lebensmittel handelt. Teebaumöl hingegen ist nur zur äußerlichen Anwendung auf der Haut gedacht. Ein mehrmals täglich eingenommener Tropfen Oreganoöl hat antivirale, antioxidative, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften.
Teebaumöl ist eigentlich ein ätherisches Öl, das das Wachstum von Keimen hemmt.
Es wird bei verschiedenen Hautproblemen eingesetzt. Die Verwendung von Teebaumöl gegen Pickel ist allgemein bekannt.
Das Öl soll antibiotikaresistente MRSA (Multi-Resister Staphylococcus Aureus) auf der Haut bekämpfen.
Peptide sind die heimlichen Ärzte unseres Körpers, sie bekämpfen Entzündungen, Viren und Schimmelpilze. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei Peptiden um Proteine, die aus mit Aminosäuren verknüpften Aminosäuren bestehen.
Sie kommen auch auf unserer Haut und Schleimhäuten vor. Allerdings können Peptide nur dann wirken, wenn unser Immunsystem stark und gesund ist. Mit pflanzlichen Proteinen wie Nüssen, Lupinen, Sprossen oder grünem Blattgemüse kann das Immunsystem gestärkt werden.
Wichtiger Hinweis: Sechs natürliche Antibiotika wirken und lindern verschiedene Infektionen wirksam.
Wenn die Symptome jedoch anhalten oder schwerwiegend sind, vermeiden Sie die Selbstmedikation und suchen Sie einen Arzt auf.