Was passiert nach einer SARS-CoV-2-Infektion und wann?
Nach dem Kontakt mit einer Person, die das SARS-CoV-2-Virus in sich trägt, fragt man sich oft, ob man andere Menschen anstecken kann und wann ein Test zeigen kann, ob man infiziert ist oder nicht. Und vor allem, wenn Sie (noch) keine Symptome haben.
Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht, denn der Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion variiert stark je nach Art der Variante (historischer Stamm, Alpha, Delta, Omicron...) und den körperlichen Eigenschaften der infizierten Person, insbesondere ihrer Fähigkeit, die Virusvermehrung zu bekämpfen.
Insbesondere die durch die Impfung erlangte Immunität variiert je nach Impfstoff, der Anzahl der erhaltenen Dosen und der Zeit seit der letzten Injektion.
Die Resistenz gegenüber dem Überleben einer Infektion hängt davon ab, um welche Variante es sich handelte und wie viel Zeit seit der Infektion vergangen ist. Alle diese Faktoren haben einen starken Einfluss auf die Vermehrungsrate des Virus und damit auf die Inkubationszeit und die Zeit, in der Tests das Virus nachweisen können.
Im folgenden Artikel fassen wir den aktuellen Wissensstand zu den Zeiträumen zwischen dem Kontakt mit einer infizierten Person und 1) dem Auftreten von Symptomen, 2) dem Zeitpunkt der Infektion und 3) der Fähigkeit von PCR- und Antigentests, eine Infektion nachzuweisen, zusammen.
Und zwar für drei Varianten (historische Quelle, Delta, Omicron).
Wir betonen, dass einige Informationen noch recht unklar sind, da es noch keine relevanten wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder nur qualitative Beschreibungen gibt, insbesondere im Fall von Omicron.
Daher sind die angegebenen Begriffe relativ vage. Zur besseren Lesbarkeit geben wir im Text jedoch keine Spannweiten an, sondern Durchschnitts- oder Medianwerte mit dem Prädikat „um“.