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22.ssw immer noch übelkeit

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06.11.2025 • Lesezeit: 5 Minuten

Für viele Frauen ist dies das erste Anzeichen einer Schwangerschaft: Übelkeit. Sie kann morgens (morgendliche Übelkeit) und abends auftreten und hält manchmal leider den ganzen Tag an. Manche Frauen müssen überhaupt nicht erbrechen, verspüren aber dennoch Übelkeit und Unwohlsein.

Wir verraten Ihnen, welche einfachen Maßnahmen Ihre Übelkeit lindern können.

Übelkeit während der Schwangerschaftbetrifft etwa 80 Prozent aller schwangeren Frauen, insbesondere im ersten Trimester - etwa 30 Prozent dieser Frauen erbrechen regelmäßig. Grund dafür sind hormonelle Veränderungen im Körper.

Vor allem ein Anstieg des Hormonspiegels hCG (humanes Choriongonadotropin) galt bisher als Hauptursache.

Die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2023 belegen, dass Übelkeit durch einen Anstieg des Hormons GDF-15 verursacht wird.

Der Geruchs- und Geschmackssinn ist während der Schwangerschaft besonders ausgeprägt. Der Körper passt sich an und unterstützt das wachsende Leben. Dadurch wird es empfindlicher gegenüber inneren und äußeren Reizen.

Für viele ist es ein Zeichen: Der Körper arbeitet auf Hochtouren, um neues Leben zu schützen.

Bei den meisten Frauen beginnt die Übelkeit zwischen der vierten und siebten Schwangerschaftswoche (Schwangerschaftswoche). Besonders sichtbar ist dies morgens, wenn der Magen leer ist und der Kreislauf noch nicht funktioniert. Die Dauer der Symptome variiert von Frau zu Frau.

Manchen Menschen geht es nur kurzzeitig schlecht, andere leiden wochenlang unter ständiger Übelkeit - mit oder ohne Erbrechen. Wichtig ist: Bleiben Sie wachsam und beobachten Sie die Reaktion Ihres Körpers.

Übelkeit während der Schwangerschaft hat kein festgelegtes Muster. Manche Menschen verspüren nur leichte Symptome, während andere mit extremer Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen haben.

Dies schränkt das tägliche Leben stark ein.

Morgenübelkeit kommt besonders häufig vor, viele Frauen berichten jedoch auch, dass sie sich nachmittags oder abends unwohl fühlen. Auch ganztägige Übelkeit ohne Erbrechen ist möglich.

Wenn Ihnen besonders abends übel wird, kann das an Erschöpfung, niedrigem Blutzucker oder einem vollen Magen liegen. Leichtes Essen am Abend und ein kleiner Spaziergang helfen oft.

Übelkeit macht den Alltag plötzlich zur Herausforderung: Es fällt einem schwer, zu essen oder sich zu bewegen.

Auch Ruhe ist bei anhaltender Übelkeit kaum noch auszuhalten.

Aber was tun, wenn der Magen ständig rebelliert und selbst der Lieblingsduft einem plötzlich schlecht wird? Die gute Nachricht: Es gibt einfache und natürliche Möglichkeiten, die Symptome zu lindern: Kleine Veränderungen im Alltag und bewährte Hausmittel wirken manchmal Wunder.

Probieren Sie aus, was Ihnen gut tut:

  • Iss Zwieback oder Cracker vor dem Aufstehen und starte so richtig in den Tag. Abends im Bett liegen.
  • Riechen Sie an einer frisch geschnittenen Zitrone (Limette, Orange oder Grapefruit) - oder lutschen Sie an einem Stück. Kleine Zitrusfruchtscheiben eignen sich auch perfekt für unterwegs - in einer kleinen Schachtel aufbewahrt passen sie in jede Handtasche.

  • Essen Sie kleine Mahlzeiten am Tag statt drei großer. Vermeiden Sie fettige und scharfe Speisen.
  • Trinken Sie viel, aber ohne Zucker - am besten stilles Wasser oder Kräutertee in kleinen Schlucken.
  • Gönnen Sie sich frische Luft, sanfte Bewegung und Ruhepausen.
  • Tragen Sie Pfefferminzöl auf ein Taschentuch auf und riechen Sie daran.
  • Akupressur-Armbänder (Sea-Bands), die im sogenannten Punkt P6 am Handgelenk platziert werden, erweisen sich oft als hilfreich.

    Der Punkt P6 liegt an der Innenseite des Handgelenks, zwischen den beiden Sehnen. Hilfreich: Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme darüber und über Akupunktur.

Ein regelmäßiger Tagesablauf und ausreichend Schlaf können die Symptome lindern. Das Wichtigste ist: Nehmen Sie Ihre Signale ernst - Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut.

Wenn die Beschwerden so stark werden, dass Sie weder trinken noch essen können oder Sie stark an Gewicht verlieren, müssen Sie einen Frauenarzt aufsuchen.

Schwere oder extreme Übelkeit sollte immer ernst genommen werden. In seltenen Fällen wird Übelkeit während der Schwangerschaft durch die sogenannte Hyperemesis gravidarum (HG) verursacht, eine übermäßige Form der Übelkeit, die behandelt werden muss.

Was ist Hyperemesis gravidarum?

Von dieser extremen Form der Schwangerschaftsübelkeit sind weltweit etwa 0,5 bis 2 Prozent der schwangeren Frauen betroffen.

Symptome: Betroffene erbrechen mehr als fünfmal am Tag und haben Schwierigkeiten bei der Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit. Die Folge ist eine Dehydrierung und ein Gewichtsverlust von mehr als fünf Prozent. Bei folgenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt konsultieren: · Sie können weder essen noch trinken. · Deutlicher Gewichtsverlust in kurzer Zeit.

· Anhaltende Schwäche oder Durchblutungsstörungen. · Dehydrierung (z. B. trockener Mund, dunkler Urin). Scheuen Sie sich nicht, vorher um Hilfe zu bitten. Je mehr Sie auf sich selbst achten, desto besser können Sie und Ihr Baby versorgt werden.

Dein Körper verändert sich - und mit ihm dein Alltag, deine Bedürfnisse und deine Grenzen.

Nehmen Sie diese Veränderungen ernst und seien Sie vorsichtig.

Gerade wenn Übelkeit den Alltag erschwert, ist es wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen. Nutzen Sie die Zeit bewusst für Pausen, sagen Sie bei Bedarf Termine ab, bitten Sie um Hilfe im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung.

Ob ein Nickerchen, ein Spaziergang durch die Nachbarschaft oder ein Moment der Stille bei einer Tasse Tee: Kleine Self-Care-Rituale erzielen in dieser hektischen Lebensphase eine große Wirkung.

Sie geben Halt, stärken das Vertrauen in den eigenen Körper und helfen Ihnen, in der Übergangszeit nicht nur zu funktionieren, sondern auch inneren Frieden zu finden.

Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind wichtig. Nur so bleiben Sie geistig stabil und können die schönen Momente dieser besonderen Zeit noch intensiver erleben.

In der Regel bessert sich die Übelkeit ab der 12.

bis 16. Schwangerschaftswoche deutlich. Mit Beginn des zweiten Trimesters sinkt Ihr hCG-Spiegel und Ihr Körper gewöhnt sich langsam an die Veränderung. Viele Frauen berichten von einem echten Energieschub.

Einige schwangere Frauen verspüren bis weit ins dritte Trimester hinein leichte Übelkeit - bei etwa 20 Prozent der Frauen bleiben die Symptome während der gesamten Schwangerschaft bestehen - bis zur Geburt ihres Kindes.

Solange Sie sich allgemein wohl fühlen und ausreichend Flüssigkeit und Nahrung zu sich nehmen können, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrer Hebamme und Ihrem Arzt - sie werden Ihre Situation gut einschätzen und Ihnen Ratschläge geben, die Ihren Stress lindern.

Und vergessen Sie nicht: Jede Schwangerschaft ist einzigartig und Ihr Körper kommt mit den Schwangerschaftswochen gut zurecht.

Gönnen Sie sich Ruhe, vertrauen Sie Ihrem Körper und gönnen Sie sich Unterstützung - von Ihrem Partner, Ihrer Familie oder Ihren Fachkräften. Sprechen Sie offen mit Ihrer Hebamme, Ihrem Arzt und tauschen Sie sich mit anderen Schwangeren aus - gemeinsam wird alles einfacher.

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