USK-Einstufungen sollen sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche keinen unangemessenen Medieninhalten ausgesetzt werden, die ihregesunde Erziehung und ihrepersönliche Entwicklung gefährden könnten.
Daher sindUSK-Genehmigungen für alle Videospielanbieter obligatorisch.

Hierzu zählen beispielsweise stationäre Geschäfte, die Videospiele verkaufen. Aber auch digitale Verkaufsplattformen wie Google PlayStore. Sie müssen sicherstellen, dass Videospiele nur Personen zugänglich gemacht werden, die das entsprechende Alter zur Genehmigung durch das Schulamt haben.
Wichtig für alle, die sich mit Bildung befassen: Bildungsangebote, Kinder- und Jugendarbeit und Sozialarbeit mit Jugendlichen sind öffentliche Angebote im Sinne des Jugendschutzgesetzes und müssen sich strikt an die Altersgrenzen des Schulamtes halten.
Bei diesen Veranstaltungen dürfen nur altersgerechte Spiele eingesetzt werden. Der Einsatz von Roblox in einem Angebot, das auch Kinder unter 16 Jahren umfasst, ist derzeit nicht möglich.
Wichtig für Eltern: USK-Freigaben sollen Eltern darüber informieren, welche Spiele für ein bestimmtes Alter geeignet sind.
Allerdings handelt es sich bei USK-Genehmigungen nicht um pädagogische Empfehlungen. Es wird nicht untersucht, ab welchem Alter das Spielen empfohlen wird, aber ab welchem Alter davon ausgegangen werden kann, dass das Spiel keine gravierenden negativen Folgen haben kann. Nach dem Grundgesetz steht Eltern das sogenannte Elternprivileg zu.
Das heißt, Sie können selbst entscheiden, welche Medieninhalte für Ihre Kinder geeignet sind und sind nicht verpflichtet, sich an die Altersfreigaben der USK zu halten. Das Jugendamt und die Familiengerichte können nur bei Verdacht auf das Kindeswohl tätig werden.