Grippe-Infektion
Wie lange sind Erkrankte ansteckend
Aktuelle Zeit: 0:00Gesamtdauer: 0:00
Folgen Nachrichten
Wer Wenn Sie krank sind, machen Sie sich keine Sorgen - aber wann wird es für andere gefährlich?
Was Sie über die Dauer eines grippalen Infekts wissen sollten.
Schnupfen, Kratzen im Hals, Husten: Eine Erkältung ist lästig genug, betrifft aber nicht nur den Erkrankten. Denn oft stecken Betroffene andere an, bevor sie überhaupt merken, dass sie erkrankt sind.
Die Krankheitssymptome werden meist durch sogenannte Rhinoviren verursacht, die eigentlich als harmlos gelten.
Sie gehören zu den häufigsten Viren beim Menschen und sind für mindestens 50 Prozent aller Erkältungen verantwortlich.
Da es Hunderte verschiedener Arten und Subtypen von Viren gibt, die klassische Erkältungssymptome verursachen, kann sich der Körper nicht immer dagegen wehren. Auch eine Impfung gegen Erkältungsviren ist aufgrund der Vielfalt der Erreger nicht möglich.
Im Durchschnitt erkranken Erwachsene zwei bis vier Mal im Jahr an einer Erkältungsinfektion, auch grippaler Infekt genannt.
Dies muss klar von der echten Grippe unterschieden werden, der Grippe, die durch verschiedene Grippeviren verursacht wird. Kinder, insbesondere Kleinkinder, erkälten sich viel häufiger, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist.
Viren können auf verschiedenen Wegen in den menschlichen Körper gelangen. Erkältungs- und Grippeviren werden durch Tröpfcheninfektion, durch Hautkontakt oder durch Berühren von Gegenständen mit Krankheitserregern übertragen (Schmierinfektion) und setzen sich dann auf der Schleimhaut von Nase oder Rachen fest.
Gelangen Erkältungserreger durch Tröpfchen oder Abstriche in den Körper und verbreiten sich dort, ist der Patient ebenfalls ansteckend.
Tatsächlich können Sie bereits ein bis zwei Tage vor dem Auftreten der Symptome andere anstecken.
Das Infektionsrisiko ist in den ersten zwei bis drei Tagen nach Auftreten der Symptome besonders hoch. Besonders hoch sind die Virusmengen im Speichel, Nasensekret und auf der Haut.

Wenn Sie niesen, husten oder sich die Nase putzen, gelangen diese Krankheitserreger leicht in die Umgebung - über Türklinken, Türklinken oder Tastaturen. Wer sich mit den Händen ins Gesicht fasst, riskiert eine Ansteckung.
Wichtig: Die Ansteckungsdauer ist unterschiedlich und abhängig vom Virus und dem Immunsystem.
Im Durchschnitt dauert es etwa sieben bis zehn Tage. Solange Symptome wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen bestehen bleiben, sollten Sie davon ausgehen, dass Sie noch infiziert sind. Insbesondere bei Kindern oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann sich diese Zeit verlängern. Lesen Sie hier, was Ihnen passieren kann, wenn Sie eine Erkältung hinauszögern.