Heim / Bildung & Beruf / Allgemeiner aufbau einer blütenpflanze
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Besonders im Frühling und Sommer kann man viele bunte Wiesen genießen. Dies liegt an der großen Blütenvielfalt einiger Pflanzen - hauptsächlich Angiospermen.
Eine Blume ist ein modifiziertes Blattorgan, das der sexuellen Fortpflanzung dient.
Nach der Bestäubung und Befruchtung entwickeln sich die Blüten zu Samen und Früchten. Aus den Samen können dann neue Pflanzen wachsen.
Beispiele für große, auffällige Blumen sind Rosen, Lilien oder Sonnenblumen. Man findet sie auch an unseren Obstbäumen wie Kirsch- und Apfelbäumen oder an Nutzpflanzen wie Erbsenblüten.
Ohne sie könnten wir weder Kirschen noch Äpfel oder Erbsen genießen.
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Sehen wir uns zunächst dieGrundstruktur einer „vollständigen“ Blüte bei Angiospermen an. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Aussehen und Anzahl der einzelnen Blütenteile je nach Pflanzenart variieren.
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Der „typische“ Aufbau einer Blüte ist wie folgt:
Die einzelnen Elemente sind zum Beispiel leicht an der Struktur von Kirschblüten oder Apfelblüten zu erkennen.
Die Kelchblätter, Blütenkrone, Staubblätter und Stempel sind umgewandelte Blätter, weshalb sie auch „Blätter“ genannt werden.
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Jeder Teil einer Blume hat eine bestimmte Funktion:
Die einzelnen Blütenblätter haften an der Basis der Blume oder der Achse der Blume.
Die äußeren Blütenblätter sind normalerweise grün und dienen dazu, die inneren Teile der Blüte zu schützen, insbesondere wenn sich die Blüte noch nicht geöffnet hat (Knospe).
Die inneren Blütenblätter sind oft hell gefärbt, um Bestäuber wie Insekten oder Vögel anzulocken. Die Kelch- und Blütenblätter bilden zusammen die Blütenhülle.
Bei einigen Arten hat es ein einheitliches Aussehen, dann spricht man von Perygon.
Staubblätter sind die männlichen Teile der Blüte. Sie bestehen aus einem Staubblatt und einem Staubbeutel mit Pollensäcken. Hier entstehen Pollen bzw. Pollen.
Knorpel sind die weiblichen Teile von Blüten, die der Aufnahme von Pollen dienen.
Die meisten Blüten haben mehrere miteinander verwachsene Blütenstempel. Dies ist der sogenannte Stempel. Es besteht aus Griffel, Narbe und Eierstock. Im Fruchtknoten der Pflanze befinden sich die Samenanlagen, in denen später die Samen heranreifen. Je nach Lage des Fruchtknotens relativ zur Blütenbasis unterscheidet man den oberen, mittleren und unteren Fruchtknoten.
Die Stempel enthalten Eizellen, daher der Name „Angiosperm“. Bei Gymnospermen liegen die Eier jedoch frei. Mehr über die Unterschiede zwischen Angiospermen und Gymnospermen erfahren Sie in unserem Video über Samenpflanzen. Werfen Sie einen Blick darauf!
Hier in der Tabelle haben wir den Aufbau einer Blütenpflanze und ihre Funktion zusammengefasst.
| Elemente einer Blume | Funktion |
| Basis einer Blume | Anordnung der Blütenblätter |
| Kelchblätter | Schutz der inneren Blüte Teile |
| Blütenblätter | Anziehungskraft für Bestäuber (Vögel, Insekten) |
| Staubgefäße | Männliche Geschlechtsorgane |
| Strohhalme | Weibliche Geschlechtsorgane |
Seitdem ist die Zahl der Blütenteile und die Gestaltung der Blütenstruktur variieren je nach Pflanzenart stark, häufig werden sogenannte Blumendiagramme oder Blumenmuster verwendet.
Ein Blütendiagramm ist eine vereinfachte Darstellung des Querschnitts einer Blüte und eine Blütenformel beschreibt den genauen Aufbau einer Blüte mithilfe von Abkürzungen.
Sie nennen eine Blume „vollständig“, weil Sie sie gerade als Hermaphrodit oder Bisexuell kennengelernt haben.
Das bedeutet, dass die Blüte sowohl männliche (Staubblätter) als auch weibliche Geschlechtsorgane (Stempel) besitzt. Beispiele für zwittrige Pflanzen sind Tulpe, Isländischer Mohn oder Eukalyptus.
Blüten, die nur männliche oder weibliche Teile haben, werden als eingeschlechtig bezeichnet. Je nachdem, ob nur Stempel oder Staubblätter vorhanden sind, bezeichnet man die Blüte als weiblich oder männlich.
Bei eingeschlechtigen Blüten kann man auch die Anordnung der Blüten auf einzelnen Pflanzen unterscheiden:
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Damit sich eine Pflanze vermehren kann, muss sie zunächst bestäubt werden.
Damit meinen wir, dass der männliche Pollen (Blütenpollen) die weiblichen Pflanzenteile der gleichen Art erreicht, genauer gesagt die Narbe des Fruchtknotens. Die Pollenkörner wachsen nun zu einer Röhre heran, die wir Pollenköhre nennen. Es durchdringt den Griffel, bis es den Fruchtknoten erreicht.
Einige Pflanzen, wie zum Beispiel Erbsen und Bohnen, sind selbstbestäubend.
Dabei erfolgt die Bestäubung an einer Pflanze mit zwittrigen Blüten. Allerdings „verlassen“ sich die meisten Pflanzen auf Fremdbestäubung. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Pollen haben normalerweise Luftsäcke, die es ihnen ermöglichen, besser zu „fliegen“. Darüber hinaus ist die Blütennarbe oft klebrig, wodurch Pollen daran haften bleiben.
Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Pollen ihr Ziel erreichen. Pflanzen locken Bestäuber mit der ausdrucksstarken Farbe ihrer Blüten, einem besonderen Duft oder Nektar (zuckerhaltiger Saft) an.
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Wenn der Pollenschlauch die weibliche Eizelle im Eierstock erreicht, kommt es zurBefruchtung.
Das männliche Sperma, das sich im Pollenschlauch bildet, verschmilzt mit der weiblichen Eizelle in der Eizelle. Die befruchtete Eizelle wird Zygote genannt.
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Nach der Befruchtung entwickelt sich die Blüte zu einer Frucht. Darin sind Samen. Die Frucht schützt die Samen, bevor sie endgültig freigesetzt werden. Dabei unterscheidet man verschiedene Obstarten, zum Beispiel:
Ihr Perikarp ist normalerweise trocken. Beispiele sind Erbsen und Maismehl.
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Neben der Blüte gibt es noch weitere wichtige Teile der Pflanze.
Blätter ermöglichen es der Pflanze beispielsweise, ihre eigenen Nährstoffe zu produzieren. Mehr über das Blatt, seinen Aufbau und seine Funktion erfahren Sie in unserem Video.
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