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1. buchstabe im hebräischen alphabet

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Was ist das hebräische Alphabet?

Das hebräische Alphabet, im Hebräischen als „Aleph-Bet“ bezeichnet, ist das traditionelle Schriftsystem derhebräischen Sprache, die zur nordwestsemitischen Sprachfamilie gehört. Es besteht aus 22 Konsonantenzeichen, die keine Vokale enthalten - sie wurden später durch Punkte (Nikkud) ergänzt.

Es handelte sich ursprünglich um eine reine Konsonantenschreibweise, die aus dem phönizischen Alphabet hervorgegangen ist.

Es wurde in verschiedenen Kontexten verwendet: in der Verwaltung, im Recht, in der Literatur und - zentral - in den Texten des überwiegend auf Hebräisch verfassten Alten Testaments.

Wichtig: Jederhebräische Buchstabe hat nicht nur eine phonetische Funktion, sondern ist auch Träger sprachlicher, historischer und teilweise kultureller Bedeutung.

Ursprung und Entwicklung des Hebräischen Alphabet

Die Ursprünge des hebräischen Alphabets reichen bis ins 2.

Jahrhundert n. Chr. zurück. Jahrtausend v. Chr. Chr. Es steht in engem Zusammenhang mit anderen kanaanäischen Schriften wie den ugaritischen, phönizischen und moabitischen Schriften. Zu den frühen archäologischen Beweisen für das hebräische Alphabet gehören: Die Izbet-Sarta-Tafel (ca. 1200 v. Chr.): Frühe Alphabetübungen

  • Tel Zayit Abecedarium (spätes 10.

    Jahrhundert v. Chr.)

  • Gezer-Kalender (ca. 900 v. Chr.)
  • Ostrakon von Khirbet Qeiyafa (ca. 1000 v. Chr.)
  • Lakische Briefe (7.-6. Jahrhundert v. Chr.)
  • Shiloah-Inschrift (ca. 700 v. Chr.)
  • Qumran-Schriften (3.

    Jahrhundert v. Chr. - 1. Jahrhundert n. Chr.)

  • Diese Funde zeigen das dashebräische Alphabet wurde schon früh als Schriftsystem etabliert.

    Quellen: Haag (2011), Rienecker et al. (2017), Haug (2002), Meister (1991)

    Geschichte der Schrift: vom phönizischen Alphabet zur quadratischen hebräischen Schrift

    Die ursprüngliche Form der hebräischen Schrift wurde stark vomphönizischen Alphabet beeinflusst.

    Beide bestehen aus 22 Konsonantenzeichen.

    Aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde die Quadratschrift üblich und wird heute in hebräischen Bibeln, Gebetbüchern und modernen Texten verwendet.

    Abbildung 1: Vergleich phönizischer und hebräischer Buchstaben

    Die Abbildung zeigt phönizische Zeichen aus dem 10.

    Jahrhundert v. Chr. Chr. im Vergleich zu ihren hebräischen Gegenstücken. Die Grundstruktur ist weitgehend erhalten geblieben - viele Schriftzeichen können als Vorläufer moderner Buchstaben gelten.

    Sprachlicher Kontext: Hebräisch und Aramäisch

    Das Alte Testament nennt die Sprache Israels zunächst nicht „Hebräisch“, sondern:

    • „Jüdisch“ (Yehudit): z.B.

      B2 Könige 18:26-28; Jes 36,11-13

    • „Die Sprache Kanaans“:Jes 19,18

    Der BegriffHebräisch (griechisch Hebraístí) kommt nur im Neuen Testament vor, z. B. in der Apostelgeschichte 21:40; 22,2; Offenbarung 9:11, aber oft im Sinne vonAramäisch, der damaligen Volkssprache.

    Obwohl das Biblische Hebräisch nach dem Exil nach Babylon durch Aramäisch ersetzt wurde, blieb es jahrhundertelang eine liturgische und pädagogische Sprache und wurde später durch den Zionismus im 19.

    Jahrhundert zur modernenAmtssprache Israels (Ivrit) und blieb bestehen zu entwickeln.

    Die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets

    Das Folgende ist eine vollständige Übersicht über die 22 hebräischen Buchstaben, die jeweils Folgendes enthalten:

    • Transkription
    • Hebräisches Symbol
    • Phone-Wert
    • Ursprüngliche Bedeutung (falls bekannt)
    • Numerischer Wert
    s
    Nr.BuchstabeHebräischTelefonwertOriginal.

    Bedeutung

    Numerischer Wert
    1AlephאStimme.GlottalstopOchse (Stärke, Anführer)1
    2Setבb / vHaus2
    3GimelגgKamel3
    4< /td>DaletדdTür4
    5ErהhFenster / atme5
    6Vawוw / u / ohak / nagel6
    7Zajinזs / zWaffe7
    8Chetחch (rach)Zaun8
    9Tetטt (hart)Korb / Schlange9
    10Yodיj / undHand10
    11Kafכ / ךk / chleer Palm20
    12LamedלlStab30
    13Memמ / םmWasser40
    14Jetztנ / ןnFisch50
    15SamechסUnterstützt60
    16AjinעStimme.

    Hals

    Auge70
    17Peפ / ףp / fMund80
    18Zadeצ / ץz / tzHaken / Gerechtigkeit90
    19Qofקk (stärkeres Kehlgeräusch)Zurück Kopf100
    20ReschרrHaupt / Kopf200
    21Schienbeinשsch / sZahn / Flamme300
    22TawתtZeichen / Kreuz400

    Hinweis: Die fünf Buchstaben haben eine zusätzliche Form endgültig, wenn sie am Ende eines Wortes stehen (Kaf, Mem, Nun, Pe, Zade).

    Schreibformen und Vokalisierung

    • Frühform: Althebräische Schrift (inspiriert vom Phönizier)
    • Ab etwa dem 5.

      Jahrhundert v. Chr. Chr.: Quadratische Schrift (Einfluss des Aramäischen), heute Standardvokale

    • Vokale wurden von den Masoreten (6.-10.

      1. buchstabe im hebräischen alphabet

      Jahrhundert n. Chr.) eingeführt:

      • Zwei Systeme: Babylonisch (supralinear) und Tiberian (infralinear)
      • Das tiberianische System setzte sich durch und wird auch heute noch verwendet der biblische Text

    Das hebräische Alphabet als Struktur- und Bedeutungsträger in der Bibel

    Das hebräische Alphabetwird in der Bibel nicht nur als Schriftsystem verwendet, sondern auch bewusstwörtlich und theologisch eingesetzt.

    Besonders deutlich wird dies in den sogenannten alphabetischen Psalmen (z. B. Psalm 119, Psalm 34 oder Klagelieder 1-4), in denen die Verse bzw. Abschnitte in der Reihenfolge von Aleph bis Taw angeordnet sind. Diese geordnete Form ist mehr als nur ein Stilmittel: Sie erweckt den Eindruck von Vollständigkeit, einer umfassenden Darstellung spiritueller Themen - etwa des Gesetzes Gottes oder der Klage über das Leid Israels.

    Darüber hinaus haben einzelne Buchstaben wie Tav (ת) und Yod (י) teilweise eine erkennbareinhaltliche Funktion.

    Fragmente der Bibel. In Hesekiel 9:4 dient der Buchstabe Taw - ein kreuzförmiger Buchstabe in althebräischer Schrift - als Symbol für den Schutz der Gerechten. In Matthäus 5,18 sagt Jesus, dass nicht ein „Iota“ (griechisch Jotah = hebräisch „Yod“), kein einziger Titel vom Gesetz vergehen wird - ein Hinweis auf die Gültigkeit und Unverletzlichkeit selbst der kleinsten Elemente des hebräischen Textes.

    Das zeigt: Das hebräische Alphabet ist nicht nur ein Vehikel zum Schreiben, sondern auch Teil der göttlichen Offenbarungsform, die Bedeutung bis in die Buchstaben vermittelt.

    Diese Verbindung von Sprachform und Theologie findet sich auch im hebräischen Namen Gottes Elohim: Obwohl dieser Name grammatikalisch im Plural steht, wird er in der Bibel im Singular verwendet - ein Phänomen, das auf die Majestät und Einzigartigkeit Gottes hinweist (siehe Artikel).

    „Wie wird Gott auf Aramäisch und Hebräisch genannt? Im Sinne von Elohim“)


    Quellen

    • Haag, H. (2011). Bibelwörterbuch. Herder.
    • Rienecker, F., Maier, G., Schick, A., Wendel, U.(2017). Bibellexikon. SCM R. Brockhaus.
    • Meister, A.(1991).

      Wörterbuch biblischer Namen. Verlag Midnight Ruf.

    • Haug, H.(Hrsg.). (2002). Namen und Orte in der Bibel.Deutsche Bibelgesellschaft.